Kaffee gehört zu den am häufigsten konsumierten Getränken. In Kombination mit bestimmten Medikamenten kann er jedoch deren Wirkung beeinträchtigen oder verstärken.
Kaffee enthält Koffein, ein Stimulans des zentralen Nervensystems, aber auch andere bioaktive Substanzen wie Chlorogensäuren oder Phenolverbindungen, die Auswirkungen auf den Körper haben oder mit bestimmten Medikamenten interagieren können.
Kaffee: Verringerung oder Verstärkung der Wirkung von Medikamenten
„Von den Wechselwirkungen zwischen Kaffee und Medikamenten ist nur eine wirklich relevant: die Wechselwirkung mit Levothyrox und seinen Levothyroxin-Derivaten“, erklärt Professor Stéphane Mouly, Internist am Krankenhaus Lariboisière. „Schilddrüsenhormone benötigen zur oralen Einnahme ein möglichst saures Milieu mit einem sehr niedrigen pH-Wert. Kaffee allein senkt den Säuregehalt im Magen, wodurch die Aufnahme dieser Hormone um bis zu 50 % reduziert und ihre Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann“, erläutert der Arzt. Daher empfiehlt es sich, die Hormone auf nüchternen Magen einzunehmen, mindestens 20 Minuten vor dem Kaffeetrinken oder dem Frühstück.
Koffein kann den Abbau bestimmter Medikamente verlangsamen und dadurch deren Konzentration im Blut erhöhen. Dies steigert das Risiko von Nebenwirkungen oder sogar Vergiftungen. Dies gilt insbesondere für Clozapin, ein Neuroleptikum, dessen Blutspiegel in Gegenwart von Koffein um bis zu 50 % ansteigen kann. Verwirrtheit, Delirium und generalisierte Krampfanfälle sind dosisabhängige Nebenwirkungen dieses Medikaments. Koffeinkonsum erhöht daher das Risiko für das Auftreten dieser Nebenwirkungen. (1) Kaffee verringert, ähnlich wie Tee, die Aufnahme von Nicht-Häm-Eisen. Daher ist es ratsam, die Einnahme von Eisenpräparaten mindestens zwei Stunden vor und nach dem Kaffeekonsum zu verstreichen zu lassen.
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